Wie entstand Mnemologie für „Emotionale Erinnerungen"

Als ich 38ig Jahre alt wurde, lernte ich eine junge Frau kennen von 22ig Jahren und in ihr spiegelte sich ein Teil von mir wieder, gut sie besaß weit mehr Leben in sich, was sie aber mit mir gemein hatte, war ihre Wissbegierde, ihre Neugier, ihre Phantasie, ihre Art zu denken. Sie verschlang ebenfalls Bücher und nahm Wissen auf wie ein Schwamm, bis Heute habe ich niemals einen Menschen kennengelernt der so schnell Wissen aufnehmen, verstehen und positiv anwenden konnte wie sie.

Gemeinsam mit ihr, diskutierten wir über Jahre über ein unser gemeinsames Lieblingsthema, dass der Psychologie. Im Ernst man kann sagen, im Schnitt pro Tag drei bis vier Stunden mindestens. Statt das es langweilig wurde, passierte genau das Gegenteil anhand von Menschen die wir kannten begannen wir zu analysieren, zu vergleichen, auf unsere Art forschten wir und das mehr als intensiv.

Zu dieser Zeit und durch ihre Fragen und Wissbegierde angespornt, durch das Vertrauen das sie in mich setzte und das Gefühl in mir sie nicht enttäuschen zu wollen, entwickelte ich die eine neue Therapieform die der „Jahresmenschen“.

Im laufe unserer Forschungsjahre hatten wir viele Menschen kennen gelernt, die auch bei Psychologen und Psychiatern in Behandlung waren, hatten uns angehört wie ihre Erfahrungen waren und wie diese Menschen mit sich selber danach zurecht kamen. Leider waren die Aussagen der einzelnen Menschen wenig positiv und sie fühlten sich nach ihren Aussagen wie Zahlen einer Statistik, das sie behandelt wurden wie Kinder, sich als Krank abgestempelt vor kamen und sehr viele weiterer solcher Aussagen. Sie alle bestätigten schon, dass es bei akuten Angelegenheiten Linderungen gab und sogar über längere Zeiträume nichts passierte, allerdings sagten alle auch immer das selbe in Bezug auf eine Sache, alle hatten das Gefühl die Störung, egal welcher Art wäre noch in ihnen, nur zum schweigen gebracht worden, unterdrückt.

Alles hatte man ihnen erklärt und sie auch verstanden und man konnte nun auch damit leben, aber es wäre halt noch da, in ihnen.

All diese Aussagen bezog ich mit ein und begann zumindest bei meiner Forschung ganz von vorn, ich versuchte zumindest alles zu vergessen, was ich jemals über Psychologie gelesen hatte.

Mein Hauptaugenmerk richte ich darauf, den Menschen als wirklich einzigartiges Individuum zu sehen und nicht seine Problematik mit den anderer Menschen in ähnlicher Situation zu vergleichen.

Zumindest einen Vorteil hatte ich in diesen Ansätzen, den, nie an einer Universität studiert zu haben, sprich nicht dermaßen intensiv geprägt worden zu sein.

Jeden Menschen immer und immer wieder individuell zu sehen und mit jedem einzelnen von vorne zu beginnen ist meines Erachtens nach unmöglich und doch blieb ich dabei, dass genau dort die Lösung der Problematik lag. Nach langem Querdenken, viel mir nur eine Möglichkeit ein die funktionieren konnte. Ich versuchte immer wieder mein Gegenüber zu werden und zu denken und zu fühlen wie er, aber da ich nicht er war, war es mir auch nicht möglich. Ich konnte versuchen in Gedanken in seinen Schuhe zu gehen, nur klar war auch, dass ich sie niemals wirklich getragen hatte.

So verstand ich dann auch, dass egal was ich ihm versuchen würde zu erklären, wie und warum sein Problem entstanden war und auch wie es zu lösen sein könnte, es von außen kam und mein Gegenüber diese Informationen zwar aufnehmen und vielleicht sogar verstehen könnte, ich wiederum damit wieder wäre wie jeder Psychologe oder Psychiater.

Also wieder von vorn beginnen? Nein! Mein Gegenüber musste in die Lage versetzt werden, sich aus sich selbst heraus alles selber zu erklären.

Nur wieder das Problem, wie verhalten sich Psychologen und Psychiater: Was sagen sie dazu, wie sehen sie das, was sollte man ihrer Meinung nach tun und all diese Fragetechniken. Menschen wie mein Gegenüber kennen so etwas und reagieren dementsprechend mit unterschiedlichsten Gefühlen und Gedanken, um es freundlich zu umschreiben. Also wieder etwas, das nicht funktioniert. Man kann dem Gegenüber nicht den Pseudopsychologen aufstempeln und ihm damit indirekt aufdrücken: „...behandle dich auf diese Art selbst.“ Knapp daneben ist auch vorbei. Also wie dann?

Wieder begann ich von vorn und und machte mir Gedanken über die Entstehung aller Störungen und egal wie man es sieht, muss man verstehen das abgesehen von einzelnen Akutfällen, alle Störungen in der Vergangenheit begonnen haben. Sie also in den Erinnerungen meines Gegenübers liegen und diese auch wenn auf eine eigentümliche Art mit Emotionen verbunden sind, diese bis in den Moment für mein Gegenüber spürbar sind, in dem er mir gegenüber sitzt. Soweit alles bekannt. Ich werde nicht darauf eingehen, all die Punkte zu erwähnen, die hier eine Rolle spielen wie, veränderte Erinnerungen, versteckte Erinnerungen, verdrängte Erinnerungen und alles was dazu gehört, denn das spielt noch lange keine Rolle.

 

Bis hierhin spielen nur drei Ding eine Rolle:

 

  • Menschen als wirklich einzigartiges Individuum zu sehen und nicht seine Problematik mit den anderer Menschen in ähnlicher Situation zu vergleichen.

  • Mein Gegenüber musste in die Lage versetzt werden, sich aus sich selbst heraus alles selber zu erklären.

  • Das Störungen in der Vergangenheit begonnen haben. Sie also in den Erinnerungen meines Gegenübers liegen und diese auch wenn auf eine eigentümliche Art mit Emotionen verbunden sind.

 

Diese drei Punkte nahm ich als Basis um weiter zu forschen. Aus welchem Grund auch immer, dachte ich erneut über die Aussagen der Menschen nach, die schon mit Psychiatern und Psychologen zu tun hatten. Dabei kam eine weitere Übereinstimmung zum tragen, die ich bisher übersehen hatte.

Die Art WIE mit den Menschen geredet wird! Entweder sie werfen mit Fachausdrücken um sich, nicht aus böser Absicht oder Arroganz sondern vielmehr weil sie es durch ihr Studium gewohnt sind oder/und sie versuchen das gelernte den Menschen zu erklären und wirken oftmals belehrend oder leicht von oben herab. Wenn man das dann aus der Sicht der Hilfesuchenden betrachtet, kann man sich vielleicht auch vorstellen was in diesen Menschen vorgeht, nicht das es von ihnen gewollt wäre, vielmehr sind es natürliche Reaktionen. Sie sperren sich, tun so als ob sie verstehen und schalten schon innerlich ab, fühlen sich auf eine eigene Art, wie Kinder die von Lehrern gemaßregelt werden. Die Hilfesuchenden sollen zur Einsicht gebracht werden, dies ist nicht nur eine Aussage sondern auch eine Einstellung, dem entsprechend verhalten sich die Menschen, sie stellen sich auf stur und werden trotzig, die Tür geht zu und der Erfolg ist entsprechend.

Es geht hier nicht darum alle Erfolge klein zu machen, sie zu verleugnen, zu schmälern, nein dafür wurde zu vielen Menschen geholfen, zu viel geforscht und zu viel erreicht. Er waren nur Erläuterungen wie ich zu manchen Gedankenansätzen kam.

Der neue zusätzliche Ansatz, der sich für mich daraus ergab, der bestand in der Überlegung auf wen der Hilfesuchende hören würde, erst einmal ohne das Gefühl zu haben sich wehren zu müssen oder zu verteidigen, den Menschen den er nicht blocken würde oder vor dem er trotzig alle Türen verschließt. Dieser eine Mensch ist wieder nur der Hilfesuchende selbst.

Wie soll man ihm das aber sagen? Du, erkläre dir alles was mit dir nicht stimmt selber dann wird das schon....nach der Devise: du hast den Mist gemacht, nun bieg es wieder gerade. Dann müsste als Gegenreaktion kommen: Gut, aber wie? Damit wären wir wieder in der Situation zu belehren auch wenn es nur so wirkt.

Damit ist der Zeitpunkt gekommen den Menschen eine andere Sicht der Dinge zu erklären, ihm sich selbst, die Möglichkeit zu geben, sich anders zu visualisieren. Jeder Hilfesuchende muss lernen sich selber in einer anderen Art und Weise wahr zu nehmen. In dieser Form, der anderen Wahrnehmung, wird er in die Lage versetzt mit sich selber auf die unterschiedlichste Art zu kommunizieren, sich wahr zu nehmen, zu verstehen, zu vergeben, zu beurteilen und das wichtigste zu korrigieren. Noch einmal auch wenn es doppelt ist, es gibt keinen Gegner mehr, niemand dem man sich gegenüber verteidigen muss oder irgendeinen Grund sich zu sperren. Der Mensch lernt ausschließlich mit sich selbst zu interagieren, mit unterschiedlichen Wesenheiten seiner selbst. Wenn er dort angelangt ist, in diesem Verständnis müssen noch zwei weitere Punkte verändert werden im denken des Hilfesuchenden.

Zum einen, um mit sich umgehen zu können muss er verstehen, was die heutigen Erwachsenen vergessen, wie alle anderen vor ihnen auch. Nehmen wir ein Kind mit 13 Jahren das seinen ersten Liebeskummer hat ( Liebeskummer nur als Beispiel), als Außenstehende interessiert es uns überhaupt nur im seltensten Fall. Als Eltern, die wir unsere Kinder nicht gerne leiden sehen schon eher, nur wie reagieren wir im Normalfall: Da mussten wir alle durch, so schlimm ist es nicht, der Schmerz vergeht, es gibt nicht eine Hand voll sondern ein ganzes Land voll. All diese und andere Aussagen haben nur den Zweck den Schmerz zu überdeckten, abzuschwächen oder zu unterdrücken nicht aber ihn zu erklären oder beim verstehen zu helfen. Diese Art der Reaktionen zeigt, dass wir Erwachsenen die Probleme nicht ernst nehmen und das ist auch richtig so, denn unsere Eltern sagten uns das gleiche, oder ? Nur oder aber als wir 13 Jahre waren wie empfanden wir das damals geschehene in dem Augenblick wo wir es erlebten. Dieses Beispiel soll nur vor Augen halten, dass man JEDES PROBLEM in JEDEM ALTER entsprechend WERTEN MUSS!

Würden wir das schon immer getan haben, würde es viele der Störungen der Menschen nicht geben.

Wir müssen einfach endgültig begreifen, dass jeder Mensch mit jeder Information leben kann, weil es etwas ist, was er verstehen muss, allerdings nicht mit einer egal wie gearteten Abwiegelung, da diese für das Verstehen und Verarbeiten keine Auswirkung hat, außer der Unterdrückung des Geschehenen.

 

Nun haben wir sechs Punkte:

 

  • Menschen als wirklich einzigartiges Individuum zu sehen und nicht seine Problematik mit den anderer Menschen in ähnlicher Situation zu vergleichen.

  • Mein Gegenüber musste in die Lage versetzt werden, sich aus sich selbst heraus alles selber zu erklären.

  • Störungen in der Vergangenheit begonnen haben. Sie also in den Erinnerungen meines Gegenübers liegen und diese auch wenn auf eine eigentümliche Art mit Emotionen verbunden.

  • Dieser eine Mensch ist wieder nur der Hilfesuchende selbst.

  • Jeder Hilfesuchende muss lernen sich selber in einer anderen Art und Weise wahr zu nehmen.

  • Dieses Beispiel soll nur vor Augen halten, dass man JEDES PROBLEM in JEDEM ALTER entsprechend WERTEN MUSS!

 

Um so häufiger ich dann von vorne begann, um so mehr zeichnete sich ein Muster ab, selbst in den

Sechs ebend genannten Punkte traten schon Übereinstimmungen auf. Alles ist auf die eine oder andere Art schon bekannt. Und ebend weil schon alles bekannt war und ist, musste man doch etwas übersehen haben und wie bestimmt viele andere die auf diesem Gebiet forschen, war die Frage: „Was wird übersehen?“

Also wieder einmal von vorn. Vielleicht liegt es gar nicht darin wie Psychiater & Psychologen ( im weiteren kurz P & P genannt ) versuchen zu helfen sondern nur am Hilfesuchenden selbst. Wenn wir davon ausgehen würden und es aus dieser Sicht sehen, müssten wir einen neuen Ursprung im eigentlichen Wesen des Menschen an sich suchen.

Dazu hole ich etwas weiter aus. Der Mensch wenn er geboren wird, ist frei von jeder Art von Lüge oder Täuschung, dass sind Dinge die er erst in seinem Leben lernen muss und obwohl er es lernt wird ihm gesagt, dass es falsch ist so zu handeln. Wenn wir davon ausgehen, dass es wirklich nur Sinn macht andere aus egal welchem Grund zu bemogeln, dann können wir auch davon ausgehen, dass es bei einem Selbst keinen Sinn macht. Ja, wir tun es doch um negative Dinge egal welcher Art in uns zu verändern und weniger schlimm zu machen. Nur noch einmal alles was der Mensch in sich „Selbst“ überdeckt, verändert, verleugnet, vergisst, verdrängt, oder, oder, oder, sind Dinge die er eigentlich nicht tun will, sondern unternimmt weil er keine Informationen oder falsche Informationen hat. Jetzt müsste ein Gleichheitszeichen kommen. Denn nur weil der Mensch sich selbst bemogelt, heißt das nicht das er es auch will. Nun kommt der Hilfesuchende zu P & P wird er nun mit dem mogeln aufhören, nein, denn er will abschwächen, weniger schlimm da stehen etc. Was auf der anderen Seite bedeutet das P & P nur auf das eingehen können, was sie erfahren, nicht aus ihrer Sicht, denn selbst wenn sie Wissen das der Hilfesuchende mogelt und selbst wenn sie es ihm vorhalten und noch einmal, selbst wenn der Hilfesuchende nachgibt, bleibt er dabei nach innen trotzig etc. und gibt erneut Informationen egal welcher Art, den P & P, die nicht zum eigentlichen Geschehen oder der Störung passen. Somit keine wirkliche Änderung. Wie heißt es so schön, der Mensch ist anpassungsfähig. Was noch bleibt, ist die Frage, wie stark die Selbstlüge ist. Gut, diese Frage anders gestellt, würde lauten: “Welchen Sinn macht es sich selbst zu belügen, wenn ich nicht nur keine Strafe bekomme, sondern im Gegenteil eine Belohnung erhalte?“ Keinen! Das gilt allerdings nur für den Hilfesuchenden der von selbst und freiwillig kommt, derjenige der gezwungen oder überredet worden ist und sich immer noch innerlich wehrt, bei dem ist Hilfe sinnlos, dort braucht man einen anderen Ansatz.


Nun haben wir drei Punkte die für den Helfenden sprechen:

 

  1. Der Mensch sucht Hilfe von sich aus.

  2. Er erhält Führung für sich „Selbst“ und nicht von anderen.

  3. Dadurch das er sich nicht schützen muss, erhält er zusätzlich eine Belohnung.

 

Ja, er wird es trotzdem tun, mogeln, verschweigen usw.! Nun aber auf eine andere Art. Warum auf eine andere Art? Er gerät in einen Zwiespalt, der darin besteht Ruhe und Frieden zu finden, das mögliche Ende der Störung auf der einen Seite und auf der Anderen seine vorhandene Prägung sich trotzdem schützen zu müssen. Was also passiert. Er wird einiges leicht verstehen, einsehen, zugestehen allerdings nur bei Dingen die noch nicht die eigentlichen, wesentlichen Bestandteile der Störung sind um sich selber zu beruhigen und zu sehen was passiert. (Das allerdings hat einen sehr negativen Nebeneffekt, die Randereignisse die zu der eigentlichen Ursache gehören, hatten die Zusatzaufgabe die Kernursachen abzumildern, sanfter zu machen, fallen diese weg lastet die gesamten negativen Emotion die der Hilfesuchende in sich trägt, mit aller Kraft auf den eigentlichen Kernursachen, was für ihn sehr stark spürbar wird und in ihm seine Fluchtinstinkte weckt z.B. in Form von Angst, Aufgabe der Therapie oder noch weit extremerer Verleugnung.

Hier muss einer Veränderung in so fern statt finden, als man man die „Beratungsstunde“ vollkommen außer acht lässt, ob sie nun 45, 50 oder 60 Minuten dauert. Sollte man das nicht tun, wird der Hilfesuchende einen extremen Schaden erleiden.)

Auf der anderen Seite, die für den Helfende wesentliche, die Mogelnde, wird eine Veränderung spürbar, die der Hilfesuchende selber gar nicht bemerkt. Während er mogelt wird für den Helfenden vieles offensichtlich. Während der Hilfesuchende erzählt, wird er vieles, was in das Puzzle passt weglassen, sogar für den Helfenden leicht erkennbar. Er wiederholt gemogelte Passagen öfter, er sieht weg wenn er mogelt , seine Augen flirren hin und her kurz vor einer Mogelei, der Körper zieht sich von seinem Gegenüber zurück und vieles mehr. Es wird eine wirkliche offensichtliche Mogelei, damit kein wirklicher erneuter Rückzug satt finden kann. Der Wunsch gesund, glücklich oder Störungsfrei zu sein ist in dem Hilfesuchenden stärker als der die Unterdrückung der Kernursachen.

Innerhalb der Forschung fiel auf, dass es im eigentlichen Sinne keine Kernursache für eine Störung gibt. Es handelt sich immer um mehrere die zusammen eine Störung verursachen, auch wenn nur eine für das Auslösen zuständig ist.

Um sich also direkt auf das einzelne Wesen den Hilfesuchenden einstellen zu können, extrem viele Faktoren/Ursachen zu finden und einen Weg das der Hilfesuchende sich selber auf eine Art lernt zu visualisieren, musste ein Weg gefunden werden, der den Hilfesuchenden ebenso extrem in die Therapie einbezieht und ihn wirklich daran effektiv mitarbeiten lässt. Er muss spüren und erkennen, dass es nur und ausschließlich um ihn geht und vor allem sich nicht ausgeliefert fühlt.

Die einzige Möglichkeit hierfür war eine andere Art von Tagebuch zu erstellen.

Die Jahresmenschen!

Dabei führt der Hilfesuchende alle Erlebnisse auf, die ihn seiner Meinung nach stark beeinflusst haben, die er sich nicht erklären konnte, die er nicht verstand, traurige Erlebnisse, Verluste usw. die dann den einzelnen Jahren in denen sie passierten zugeordnet werden. Beispiel, sollte der Mensch 40ig Jahre alt sein, hätte sein Buch 40ig Kapitel. Die Reihenfolge in der es schreibt ist nach Aussage des Helfenden wirklich unwichtig, egal. Wenn der Hilfesuchende sich an das schreiben macht passieren wieder viele Dinge die für den Helfenden wichtig sind gleichzeitig.

Der Schreiber wird immer mit den Dingen und Jahren beginnen, die ihn emotional am wenigsten belasten, dadurch erfährt er selber, dass das schreiben gar nicht so schlimm ist und seine innere Anspannung lässt nach, um so mehr er sich in das schreiben vertieft um so mehr inneren Druck verliert er auch weil es endlich aus ihm raus kann und die Entspannung wird größer, was auch nötig ist, denn um so mehr er sich den Jahren nähert, die ihn wirklich belasten um so mehr Ruhe braucht er vorher. Während des Schreibens dieser Jahre wird jeder Mensch stark aufgewühlt und wenn man als Helfender den Schreiber vorher intensiv darüber aufklärt wird es für ihn zu einem natürlichen Bestandteil seiner „Eigentherapie“ und er wird weiter weniger über Flucht nachdenken.

Erklärung: Ein Mensch hat Zahnschmerzen, wenn er zu einem Zahnarzt geht werden die Schmerzen kurz durch die Spritze erhöht und das bohren um danach zu enden und wieder Schmerzfrei zu sein.

Vergleich: Der Mensch hat eine Störung, wenn er dann zu einem Helfenden geht werden durch das Schreiben der „Emotionalen Erinnerungen“ das Empfinden weit intensiver um dann vergehen zu können.

Trotz allem braucht der Schreiber immer wieder Zuspruch und Anerkennung, eine Bestätigung das er es für sich selber schaft und das er es wirklich gut macht. Denn je ehrlicher der Mensch schreibt um so gesammelter erlebt er auch die Emotionen seiner Erinnerungen und je nach Mensch kann das komprimiert und sehr intensiv sein. Wenn man als Helfender nicht in der Lage ist anzuerkennen, wie schwer es für den anderen ist, diesen Schmerz erneut zu durchleben, wird er nie helfen können. Um so schlimmer die Jahre werden um so mehr tauchen große Lücken auf, darüber muss sich der Helfende keine Gedanken machen, nur es wahrnehmen und den Schreiber darauf hinweisen, dass genau in diesen Bereichen die Ursachen verborgen liegen. Nun wo immer im menschlichen Gehirn der Logiksektor verborgen sein mag, so ist dieser auch ein kleiner Perfektionist. Jetzt wird nämlich dieser Bereich, den fehlenden Teil, ergänzen wollen und das ist für den Schreiber auch gut so, denn durch die Logik wird die Emotion in den Hintergrund gestellt und abermals werden die negativen Empfindungen gedämpft. In der Zeit wo der Schreibende alles notiert und zusammenfügt und immer wieder auch ergänzt, weil nun auch seine eigene Neugier mitspielt, wird er auch immer wieder es dem Helfenden vorzeigen um Bestätigung und Lob zu erfahren. Nachdem der Helfende diesem Wunsch nachgekommen ist, wird er es überfliegen und bei einzelnen Jahresmenschen, wo er das Gefühl hat, das die Lücken zu groß sind oder etwas nicht ausführlich genug war, einfach nach einem Lob darauf hinweisen, dass es unglaublich ist was dieser Mensch für sich selber schaft und ihm zeigen wo er vielleicht etwas über sehen haben könnte oder sich noch Erinnerungen fehlen. Was auch verständlich ist, da so ein Leben auf zu schreiben nicht einfach ist.

Da diesen Text auch alle Hilfesuchenden die es wollen, genauso auf meiner Homepage lesen können, sollten diese auch verstehen das diese Lob keine Floskel ist, sondern das Lob „REAL“ ist für eine herausragende Leistung zu der die meisten Menschen nicht fähig sind. Nachvollziehen können das nur die Menschen die es selber durchlebt und geschafft haben.

Irgendwann ist dieses „Buch“ relativ komplett, je nach Einsatz des Schreibers zwischen einer Woche und einem Monat.

Nun und wirklich erst jetzt, beginnt der wirkliche Einsatz des Helfenden. Er muss den Hilfesuchenden zeigen, wie er sich selber auf eine andere Art visualisieren kann. Gehen wir wieder davon aus das der Mensch 40ig Jahre alt ist, dann müsste das Buch 40ig Kapitel haben. Was auch bedeutet der Schreiber hätte über 40ig Menschen geschrieben die alle unterschiedlich waren. Oder hat ein Fünfjähriger die gleichen Emotionen wie ein Fünfunddreißigjähriger? Ein Kind mit 12 Jahren das gleiche Wissen wie ein Erwachsener mit 28ig Jahren? Mehr bildliche Beispiele, deuten dann auch schnelleres verstehen bei dem Hilfesuchenden. Er begreift, das auch wenn er nur ein Mensch ist und immer bleiben wird, dass es doch in ihm schon 40ig Menschen gegeben hat, die nach dem Ende ihres Jahres, einem neuen sich wieder veränderten Menschen platz machen mussten. Nun sagt man ihm wirklich das er sich diese einzelnen Menschen in ihm, sich wirklich bildhaft vorstellen soll. Dann baut man es aus. In jedem Menschen gibt es also den Säugling, Kleinkinder, Kinder, Teenager, Jugendliche, angehende Erwachsene, Erwachsene und alle hatten ein unterschiedliches Leben und Empfinden, der Wissensstand war anders das Denken, die Handlungen, und somit hat auch jeder seine eigenen Erinnerungen eingebracht usw., usw.

Warum ist das wichtig? Kurze vorab Erklärung würde ein Mensch von 35ig Jahren ein Kind in sich zu Verantwortung ziehen weil es mit sechs Jahren eine Vase umwarf?

Es geht bei der Visualisierung nicht nur darum das der Mensch für den Zeitraum der Therapie sich in 40ig einzelne Menschen aufteilt sondern auch versteht, das jeder von ihnen ein klein wenig anders war als der Nachfolgende. So ist er in der Lage ein anderes Verständnis für die Dinge die ihn in seiner Vergangenheit prägten auf zu bringen. Mit diesem Verständnis ist er nun in der Lage eine andere Sicht der Dinge zu erlangen und Korrekturen vor zu nehmen. Nachdem er all das verstanden hat wird das Buch der Jahresmenschen vorgenommen und man beginnt indem man es vorlesen lässt, ließt man es als Helfender geht ein Teil der Selbstidentifizierung verloren. Der Helfende braucht eigentlich nur Fragen zu stellen oder zu hinterfragen ob der Mensch in dem damaligen Alter immer alles richtig verstanden hat oder ob er etwas falsch interpretiert haben könnte, ob er vielleicht etwas übersehen hat und ähnliche Fragen. All dies soll er dann aber nicht dem Helfenden erklären sondern in sich dem Menschen der es erlebt hat. Es soll gefördert werden das es eine Art Zwiegespräch zwischen dem in unserem Fall 40ig jährigen Menschen und dem jeweiligen Jahresmenschen kommt. Auch sollte man versuchen immer den direkt folgenden Jahresmenschen mit ein zu beziehen um auf mögliche Auswirkungen hin zu weisen. Ebenso darf der Hilfesuchende nicht nur analysieren und seinem jüngeren Selbst erklären, vielmehr auch notfalls vergeben und darauf hinweisen was alles positiv in seinem Jahr war und bestärken wie wichtig für alle anderen Folgenden seine Existenz. Wenn man auf diese Art und Weise alle Jahresmenschen durchgesprochen hat, stellt der Helfende schnell fest, das sich nicht nur nach und nach das Denken des Hilfesuchenden verändert sondern vielmehr der ganze Mensch in allem. Wie eine Art Neuprogrammierung die als Ziel einen anderen Menschen hatte. Aus Sicht der Hilfesuchenden passiert in seinem denken in einer sehr kurzen Zeit sehr viel und ist selber über die Ergebnisse überrascht.

Den Abschluss einer Therapie in dem Sinne gibt es nicht da jedes weitere Jahr ein Jahresmensch hinzukommt und es angeraten ist, diese immer wieder zu besprechen. Nach dem ersten Ergebnis allerdings, sollte der Helfende aus jeden Fall einen Teil der Visualisierung wieder zurücknehmen in dem er dem ehemaligen Hilfesuchenden verstärkt erklärt, dass er nun wieder als Ganzes, als eine Einheit funktioniert.

 

Während der Forschung sind einige Nebeneffekte klar hervorgetreten.

 

Selbst erkannt:


Das allgemeine Erinnerungsvermögen auf alle Lern- und Erfahrungsbereiche des Menschen hin bezogen haben sich stark verbessert.

  1. Es entwickelte sich nachhaltig ein freieres, bewussteres Denken.

  2. Die Form der Emotionen veränderte sich und wurde beschrieben als, dass man das Leben intensiver Empfinden würde.

  3. Die bewusste Wahrnehmung auf das Leben selbst und andere Menschen wäre stärker.

  4. Das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein wären nun spürbarer.

  5. Man hätte das Gefühl die eigene Ausstrahlung wäre nicht nur anders, positiver sondern auch intensiver.

  6. Einige Waren sogar der Meinung ihr Aussehen hätte sich verändert.

  7. Viele psychosomatische Krankheitsbilder hätte sich einfach aufgelöst.

 

Reaktionen von Menschen die den Hilfesuchenden kennen:

 

  1. Irritation wegen nicht greifbaren Veränderungen.

  2. Annahme, das sich die Stärke , Ausstrahlung und Aussehen des Menschen verändert hätten zum positiven.


Auswirkungen bei Abbruch:

 

  1. Gefühlschaos.

  2. Verstärkte Schuldkomplexe

  3. Das Gefühl z.B.: statt 40ig Jahre 22 Jahre alt zu sein, wurde allerdings immer negativ bewertet.

  4. Depressive Rückzugtendenzen.

 

Alle negativen Auswirkungen konnten nach der Weiterführung der Jahresmenschen aufgehoben werden.

 

Besondere Auswirkungen auf den Hilfesuchenden:

 

  1. Der intensive Wunsch sehr viel mehr über sein Inneres zu erfahren, sich selber besser kennen lernen zu wollen und für sich selbst eine neue Form des Verstehens der eigenen Person gegenüber zu finden.


Ratschlag des Helfenden sollte sein:

 

  1. Die Jahresmenschen weiter zu führen und das vorhandene aus zu bauen.

 

Nachdem die Forschungen abgeschlossen waren stellte sich nun die Frage wie man diese Art der Therapie Menschen näher bringen könnte, zumal weder die junge Frau, welche maßgeblich an den Forschungen beteiligt war, noch ich jemals an einer Universität studiert hatten.

Nach langen Prüfungen aller Informationen ob gesetzlich, rechtlich oder anderer Art, wurde mir klar was erlaubt war und was nicht. So suchte ich nach einem Wort das mit Gedächtnis zu tun hatte und nah mir das Wort Psychologie als Vorbild und fand unter den ersten griechischen Musen Mneme (Mnemosyne) (Gedächtnis) und schloss an die Kurzform logie ( „Lehre“, „Sinn“, „Rede“ ) an, daraus ergab sich dann Mnemologie. Ich wollte weniger in die Richtung Gedächtnis gehen sondern vielmehr Erinnerungen und Emotionen, weil sie der wesentlichste Bestandteil von allem waren und so entstand:

 

Mnemologie die Lehre der Emotionalen Erinnerungen

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