Warum Mnemologie? Wir haben doch die Psychologie!
Seit Jahrhunderten entwickelt sich die Psychologie als die Wissenschaft von Verhalten und Erleben. Von daher sollte man sich einmal bewusst darüber werden, zu was ebend diese Wissenschaft eigentlich wirklich fähig ist.
Stellen wir also die Frage, ob die Wege, die die Psychologie beschreitet auch die richtigen sind. Falls es so wäre, würde es in Zukunft nachdem alle Menschen mit psychischen Problemen beim Psychologen gewesen sind, keine psychischen Probleme mehr geben. Wenn wir davon ausgehen könnten, müssen wir uns allerdings die Frage stellen, warum das noch passiert, denn es ist ja kaum davon aus zu gehen das Menschen gibt die gerne Depressionen, Ängste, Süchte oder all die andere Dinge in sich tragen.
Somit müsste man weiter davon ausgehen, dass die Psychologie doch noch nicht alles so erforscht hat, wie man gerne glauben möchte.
Da die Psychologie aber eine Wissenschaft ist müsste sie da nicht alle ihre Behauptungen die sie aufstellt auch beweisen können?
Immerhin werden Gesetze erlassen, ob man sich Psychologe nennen darf oder nicht. Wer psychologisch tätig werden möchte, MUSS studieren und Prüfungen ablegen, warum?
Also muss das, was einem beigebracht wird ja beweisbar sein und der Wahrheit entsprechen,oder ?
Von daher wäre zu überprüfen, ob die Psychologie das richtige lehrt, denn falls nicht, würde sie Behauptungen lehren, welche wiederum gesetzlich reglementiert werden. Verblüffend!
Die Psychologie soll nicht im geringsten schlecht gemacht werden, ganz im Gegenteil dafür wurde schon zu viel durch sie erreicht. Allerdings sollte man auch verstehen das innerhalb einer Wissenschaft nichts aber auch rein gar nichts ewige alleinige Gültigkeit oder ewig „Seiend“ ist, sonst würden wir immer noch auf einer Scheibe leben.
Klar wenn wir einmal die Erdanziehung nehmen und sagen das ein Apfel der an einem Baum wächst immer unter dem Baum zu Boden fällt, dann können wir anhand von Beobachtungen sagen, ja stimmt, das passiert. Um so öfter es passiert bei unseren Beobachtungen um so größer wird die Wahrscheinlichkeit das der Nächste eben so fällt und so weiter, so begründen wir also eine wissenschaftliche Wahrheit. Gut, dann können wir also auch das gesetzlich reglementieren und dann auch lehren? Klar, wir müssen nur Kindern verbieten Äpfel zu pflücken, dem Wind sie weg zu schleudern, Tieren sie direkt am Baum zu fressen, richtig? Oder gäbe es noch weitere Möglichkeiten warum der Apfel nicht direkt unter dem Baum landen kann?
He, ist aber in Ordnung, weil hier über Äpfel geschrieben wird und nicht über Menschen die weit vielfältiger und komplexer sind.
Denn mal ehrlich wer möchte sich gerne mit der Regierung anlegen, vor 500 Jahren legte man sich mit der Kirche an, wenn man behauptete das die Erde nicht flach ist.
Also das Ganze aus einer anderen Sicht. Die Psychologie arbeitet seit Jahrhunderten daran alles was im Verhalten und Erleben falsch läuft zu ergründen, zu verstehen und zu lösen. Ja und um es den nicht forschenden Psychologen einfacher beibringen zu können, also denen die es am Menschen anwenden sollen, holt man sich die Mathematik, Statistiken, Wahrscheinlichkeiten und vieles mehr zur Hilfe. Ist ja auch richtig, da jeder Mensch der einen Unfall hat einen Schock erleidet, da jeder Mensch der einen anderen verliert traurig ist, da jeder der seinen Job verliert depressiv wird und abertausende anderer da jeder....
Was ist dann aber mit denen, die keinen Schock erleiden, die nicht traurig sind über einen Verlust, sollte man dann einfach behaupten, dass der Mensch das Geschehene einfach verdrängt hat? Oder, haben doch nicht alle Menschen dasselbe empfinden und Erleben?
Dann jeder kennt so ein Beispiel: „7 Menschen beobachten einen Überfall, die Polizei kommt und befragt ebend diese Menschen“, bekommt die Polizei sieben mal die gleiche Aussage? Müsste, aber wenn nein warum nicht? Welcher der sieben Zeugen hat nun gemogelt? Oder hat jeder es nur aus seinem eigenen Erinnerungen und Erleben heraus geschildert?
Eigentlich sollte man eine Antwort in der Psychologie finden können, denn sie selbst bedient sich ja in übergeordneter Funktion der Unterwissenschaften wie den Natur-, Geistes- und den Sozialwissenschaften.
Da es im eigentlichen „die Psychologie“ ja nicht gibt, sondern nur die Psychologien unterschieden nach den einzelnen Richtungen, muss man doch verstehen dass trotz der Unterschiede die Psychologien das gemeinsame Ziel nach dem selben System verfolgt wird. Nach Richtung, Zusammenhang und Einheiten. Um es kurz, zum Verständnis, noch einmal zu erklären:
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Zusammenhang, bezieht sich auf sinnstiftenden, umgreifende Komplexe.
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Richtung, beschäftigt sich damit, wie sich die verschiedenen Einheiten auseinanderentwickeln, sie fragt danach, wie aus Freude Trauer oder aus Langeweile Spannung werden kann.
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Einheiten, fragen nach, wie sich die verschiedenen Einheiten auseinander entwickeln, sie fragt danach, wie aus Freude Trauer oder aus Langeweile Spannung werden kann.
Noch einmal, ich bin kein Ketzer an der Psychologie, denn dafür wurde zu viel durch sie erreicht.
Man kann sogar sagen, das Psychologie die Basis für die Mnemologie der „Emotionalen Erinnerungen“ ist. Innerhalb der Psychologie wird auch nicht behauptet, dass sie alle Probleme lösen kann, ebenso wenig wie die Mnemologie der „Emotionalen Erinnerungen“. Allerdings gibt es für Kopfschmerzen auch nicht nur ein Medikament.